Die Pyjamapreneure

Pyjamapreneure – was soll das denn sein? Arbeiten im Schlafdress – macht „man“ das?

Arbeiten im Bequem-Wellness-Outfit, das machen bestimmt viele Selbständige im Homeoffice. ABER es redet niemand drüber. Und wenn, dann hinter vorgehaltener Hand. Man will ja seriös wirken.

Deutschland im Jahre 2017. Homeoffice ist in, Laptopbusiness ist der neue Traum. Viele Unternehmerinnen machen mit. Alle setzen sich morgens gestylt und gut angezogen, frisiert und geschminkt an ihren Computer. Man soll ja die Arbeitszeit von der Freizeit unterscheiden können.

Alle? Nein! Nicht alle! Ein paar unbelehrbare Unternehmerinnen rund um Christina Baier, die Pyjamapreneure, hören nicht auf, diesen Regeln Widerstand zu leisten. „Man sollte“ gilt nicht für uns! Wir machen uns den Business-Alltag so, wie er uns gefällt. Dazu gehört auch bequeme Kleidung. Im Idealfall der Schlafanzug. Oder zumindest das Wellnessoutfit. Machen wir das heimlich? Nein, wir stehen selbstverständlich dazu! Selfies im Schlabberlook mit Bequem-Frisur und ohne Schminke werden gefeiert, weil sie natürlich sind und weil man sich so mag. Für Zoom-Videos braucht man bei uns keine Vorbereitung: einfach so, wie man ist, mit Kissen auf dem Sofa und durchwuschelten Haaren. Anke Beeren von „Gründerfrauen“ bei einer Video-Fortbildung im blauen Homedress sehr konzentriert beim Bügeln. Petra Smarsch mit Schlafanzugshose unter dem seriösen Schreibtisch, aber Hauptsache obendrüber mit Lippenstift, die auch „Knips auf Käsekuchen“ will. Carmen Obernosterer, deren bestes Foto abends auf dem Sofa beim lässigen Ausprobieren von Christina´s Tipps gemacht wurde und die auf diesen genialen Namen Pyjamapreneure kam  – all das gehört hier bei uns zur Normalität.

Warum? Weil wir es können! Weil wir unser Traum-Business LEBEN. So, wie es uns gefällt. Und nicht, wie andere uns gerne hätten. Unsere Arbeit gehört zu unserem Leben wie Auszeiten und Familiennachmittage. Wir arbeiten morgens und abends und am Wochenende und an Feiertagen – wann immer wir das wollen. Und wir arbeiten dann nicht, wenn wir es nicht wollen. Ist das einfach? Nein, es muss jeden Tag neu geübt werden und dafür unterstützen wir uns gegenseitig.

Die Pyjamapreneure – eine neue Lebenseinstellung für taffe Unternehmerinnen im Schlaf-Look.

Und an alle Pyjamapreneure, deren Namen ich oben dezent weggelassen habe: Ihr dürft euch sehr gerne hier outen 🙂 Wir sind schon eine tolle Truppe, was aber nur möglich ist, wenn man auch so einen tollen Oberhäuptling hat – danke, Christina

 

2 Kommentare

  1. *yiha* WIE GENIAL geschrieben! Ich lache grad total, weil ich hier auch mit warmer Kuscheljacke und total feinem Schal sitze – und dank deiner Zeilen den Grinser nicht mehr wegbekomme. Danke dafür, total genial geschrieben ❤

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