Der Schweinehund

schweinehund

Der innere Schweinehund…. hast du auch einen? Klar hast du einen. Jeder hat einen. Aber sie unterscheiden sich alle voneinander. Es gibt große, kleine, dicke, dünne, braune, schwarze,…. ich denke, du hast es verstanden. Hat deiner einen Namen? Warum braucht er das denn? Na, ganz einfach, damit du ihn ansprechen kannst. Du redest nicht mit ihm? Warum nicht? Es macht so vieles einfacher im Leben.

Der Schweinehund ist das Haustier, das dir gerne eine Ausrede liefert, wenn du dir mal was Sinnvolles vorgenommen hast. Du willst morgens joggen gehen? „Nö“, sagt der Schweinehund, „es sieht nach Regen aus. Bleib daheim!“ Du willst gesünder essen? Der Schweinehund erklärt dir im Geschäft lange und ausführlich, warum es besser ist, dass du dir mal vorsichtshalber eine Tafel Schokolade mit nimmst, falls deine kleine Nichte überraschend zu Besuch kommt (die 350 km von dir weg wohnt und erst 2 Monate alt ist). Du willst am Wochenende den Keller aufräumen? „Es ist so schönes Wetter, du solltest Tante Elfriede besuchen. Die langweilt sich heute bestimmt!“, flüstert dir der Schweinehund ins Ohr. Die Steuererklärung liegt schon seit Wochen auf deinem Tisch. Kein Problem für deinen Schweinehund: „Da liegt sie ganz gut. Lass sie mal dort und geh lieber heute ins Kino. Der Film ist super und nächste Woche läuft er nicht mehr!“

Auch wenn er nervt, der Schweinehund, er meint es eigentlich nur gut mit dir. Er möchte nicht, dass du deine Zeit mit unangenehmen und langweiligen Arbeiten verbringst. Er möchte dir was Gutes tun, indem er dir Schokolade und Torte schmackhaft macht. Und er möchte doch eigentlich nur, dass du mit ihm gemütlich auf dem Sofa kuschelst….

Blöd halt nur, dass der kleine Schweinehund sehr kurzsichtig ist. Eigentlich bräuchte er eine starke Brille. Denn er sieht nicht weiter als 10 Minuten. Deshalb kann er nicht erkennen, dass all diese tollen Aktionen wie Schokolade-Orgien, verschobene Arbeiten und Faulenzen zwar im Moment gut tun, auf Dauer aber Probleme bringen.

Die Lösung? Klar: ne Brille besorgen.

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Und nun? Nun kann der Schweinehund auch mal in die Ferne schauen. Er ist nämlich eigentlich ganz lieb und will nur spielen.  Es fällt ihm sehr viel leichter, wenn er sehen kann, dass da in der nahen Zukunft ein paar Leckerlie auf ihn warten. Wie schön, wenn man abnimmt, weil man dieses blöde Schokoladezeugs im Supermarkt gelassen hat. Toll, wenn man immer sportlicher und gesünder wird, wenn man den inneren Schweinehund mit auf die Gassirunde nimmt. Und wie nett das Lob vom Finanzamt, wenn man seine Papiere rechtzeitig abgibt…. (naja, das war jetzt wohl ein klein bisschen übertrieben…). Wenn Hundi das sehen kann, dann fällt es ihm leichter, mal die Schnauze zu halten.

Dafür muss er aber auch noch ein paar Grundkommandos beherrschen. Das wären: „Sitz und bleib“, „Halt die Schnauze“ und „Schlaf jetzt“. Lass ihn einfach mal ruhig sein. Leg ihn im Auto auf die Rückbank. Schick ihn in sein Körbchen. Ruf den Rütter an. Und dann mach das, was du machen wolltest. Er wird die Klappe halten und auf dich warten. Bestimmt!

 

Und falls du mehr von mir und über mich lesen willst, dann schau doch mal auf meiner Facebookseite Chaotisches Leben rein. Ich würde mich freuen!

 

 

 

 

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