Ruhe…

Ruhe…

Ist dein Tag ruhig? Oder doch eher voller Hektik, voller Besorgungen und Erledigungen? Keine Zeit zum Einfach-mal-kurz-Durchatmen? Keine Zeit zur Besinnung und Reflexion?
So geht es heutzutage doch fast jedem. Aber macht es das besser? Ist es deshalb gut so? Sollte man es dabei belassen, nur weil jeder dieses Problem hat? Windpocken werden auch nicht besser, nur weil sich jeder in der Familie kratzt.

ruhe
Was bei mir ein permanent unterschwelliges flaues Gefühl hinterlässt, ist die Tatsache, dass ich sehr wohl WEISS – vom Kopf her – wie gut mir Entspannung, Ruhe, Reflexion tun würden. Ich weiß auch noch, WAS ich machen KÖNNTE.
Auf meiner inneren To-do-Liste stehen Meditation, Entspannungsübungen und Yoga. Jedes mal, wenn in meinem Email-Eingang eine Botschaft ankommt: „Entgehe einem drohenden Burnout durch regelmäßige Meditation!“ oder „Wirke deinen Rückenschmerzen entgegen mit unserem neuen Yoga-Programm!“, denke ich, wie nützlich das doch wäre und …. drücke die Email auf „Speichern“.
Ich bestelle auch unzählige Newsletter zum Thema Stressabbau und werde auch alles durchlesen. Ganz bestimmt. Später. Irgendwann. Wenn ich mehr Ruhe habe. Wenigstens so ein bißchen…..
Wobei ich eigentlich ganz genau weiß, dass die Wahrscheinlichkeit, ins Tun zu kommen, rapide abnimmt, wenn man nicht sofort den allerersten Schritt dafür tut. Und Abspeichern in den Tiefen meiner Festplatte ist damit sicherlich nicht gemeint.
Und genau das ist der Punkt! Ich HABE Stress und DESHALB komme ich einfach nicht dazu, etwas gegen diesen Stress zu unternehmen. Schon klar, dass sich die Katze dabei in den Schwanz beißt. Schon klar, dass diese Einstellung nicht weiterhilft. Schon klar, dass es nichts nützt, wenn man sich sein Entspannungsprogramm auf den Abend legt, sobald man alle anderen Arbeiten erledigt hat – und dann dabei einschläft, weil man einfach total erschöpft ist.
Was könnte denn helfen?
Sieh dich doch mal ein bißchen auf meiner Seite um:
www.chaotisches-leben.com

1 Kommentar

  1. Das kann ich unterschreiben. Man WEISS es ja. Es könnte so einfach sein! In den Alltag eine Entspannungsübung integrieren. Morgens in aller Ruhe meditieren. Gelegentlich Yoga. Alles super. Alles toll. Und doch vergisst man es. Ich selbst denke meist an all diese tollen Vorhaben, wenn ich wieder einen schmerzenden Rücken und Angstattacken habe. Dann fällt mir alles ein, dann halte ich mich wieder an die Regeln. Sobald alles wieder gut ist, ist auch das Wohlfühlprogramm vergessen. Phu. Gemein ist das.

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