Zu viele Gedanken im Kopf?

Zuviele Gedanken im Kopf

 

Hast du wieder mal zu viele Gedanken im Kopf? Kannst du dich nicht auf deine Arbeit konzentrieren? Kannst du nicht einschlafen, obwohl du müde bist? Läuft nix mehr, weil der Kopf brummt?

Überlege dir, was in der Vergangenheit schon mal geholfen hat. Was hast du als Kind gemacht, wenn es dir so ging? Kinder sind manchmal kreativer als Erwachsene, die jede mögliche Lösung gleich zensieren. Schreibe dir eine kleine Liste mit verschiedenen Punkten und lege sie in deinen Schreibtisch oder in eine „Lösungs-Box“. Das ist eine kleine Schachtel oder Dose, die schön bedruckt ist, die dir gut gefällt und deine Laune sofort hebt. Leg kleine Zettel oder auch größere Blätter in diese kleine Kiste. Nur positive Gedanken kommen da rein. Falls dir die Möglichkeiten heute nicht helfen, dann kannst du wenigstens beim nächsten Mal DIREKT auf eine kleine Liste mit Ideen zurückgreifen:

  • die Badewanne mit duftendem Badeschaum
  • eine Tasse warmer Tee
  • auf den Balkon / in den Garten / an das geöffnete Fenster stellen und 15 ruhige, ganz bewusste Atemzüge nehmen
  • den Hund in den Arm nehmen (bei einer Katze vielleicht nicht so zu empfehlen)
  • einer brennenden Kerze zuschauen
  • wie früher als Kind ins Bett legen und die Decke über den Kopf ziehen (aber bitte so, dass du Luft bekommst, sonst hast du anschließend ein anderes Problem)
  • weinen – einfach mal inneren Druck rauslassen
  • eine Runde um den Block gehen / joggen (wobei das auch wieder aufputschen kann – probier es aus!)
  • eine Freundin anrufen
  • Tagebuch schreiben – tut vor allem gut, wenn man es regelmäßig macht
  • alle Gedanken ungeordnet auf ein Blatt Papier schreiben – und loslassen
  • Schokolade essen
  • Yoga / Meditation / Qi Gong / Achtsamkeitsübungen (falls du das kannst)
  • Spaziergang im Wald
  • auf der Stelle hüpfen
  • Ortswechsel: setz dich mal auf den Boden oder stell dich mal auf einen Stuhl
  • ein Gedankenkarussell anhalten (Grübeln und immer wiederkehrende Sorgen bringen niemanden weiter)
  • akzeptiere einfach, dass es JETZT so ist
  • es ist ein VORÜBERGEHENDER Zustand – mach es dir bewußt

Was immer es auch sein mag, mach genau das, was die kleine, in deinem Kopf herumschwirrende Hummel zur Ruhe bringen kann. Wenigstens ein bisschen. Das darf gerne für Außenstehende witzig aussehen – egal. Vielleicht geht es denen auch manchmal so? Frag doch mal nach, was andere Leute machen, wenn es ihnen so geht. Dann merkst du, dass dieser Zustand nicht ungewöhnlich ist und du nicht die einzige bist, der es so geht.

 

 

 

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